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Dienstag, 17. November 2009

Angefangenes


Bei Monika von den Lavendelmaschen gab es letzte Woche die Frage nach dem Durchhaltevermögen für die Fertigstellung von Handarbeiten.
Ja, ich habe da auch so meine Probleme, wie man hier sieht.
Vor rund drei Jahren sah ich eine tolle Decke im Internet, die ich mir aber nicht leisten konnte. Also habe ich angefangen sie aus der Lameng nachzuhäkeln, ungefähr in den richtigen Farben und aus der Wolle, die hier am Ort verfügbar war. Die Woooccchhheeennn vergingen und ich häkelte, so wie gerade Zeit war. Zwischendurch wieder Wolle kaufen, wieviel war da wohl schon zusammen gekommen? Ja und dann? Dann war die Decke, die ich ursprünglich haben wollte reduziert und ich habe sie einfach gekauft...

Ja und unter den "Läppchen" liegen die Gardinen, die schon seit Wochen aufgehangen werden wollen. Die alten Raffrollos, die vorher am Fenster hingen sind längst abgehangen, gereinigt und tuen jetzt ihren Dienst an den Fenstern meiner Mutter.

Und so könnte ich die Reihe der angefangen Dinge zur Erheiterung noch weiter fortsetzen, aber ob ich damit fertig würde?

Liebe Grüße

Maria

Sonntag, 18. Oktober 2009

Vielen lieben Dank an Andrella für die Kürbis-Häkelanleitung, hab´auch schön fest ausgestopft wie empfohlen, dann habe ich den Faden aber nicht mehr so stramm gezogen bekommen, ohne ihn fast abzureißen. Aber da meinen Leuten die Vergleiche fehlen, sind trotzdem alle zufrieden. Kleinkind findet die Farbe allerdings befremdlich und hat mich bereits im Wollgeschäft bequatscht ,ihr auch einen Orangen zu häkeln. Nagut! 

Fröhlichen Sonntag und liebe Grüße, bei uns gibt´s heute wieder "Alaaf"...

Maria

Sonntag, 4. Oktober 2009

Us dr Lameng


Auf dem Weg nach America  " us dr Lameng"  entstanden. 

Versuche momentan noch einen, der ist aber irgendwie mehr aufgegangen.
Aber zum Glück sind auch auch solche in riesig äußerst kalorienarm. 




Samstag, 26. September 2009

Heute nicht verpasst

Heute gingen wieder zwei Pilze auf Reisen. Wie vor ein paar Tagen hier in den Kommentaren angeregt, habe ich einen Pilz als Rassel gehäkelt. Habe dazu etwas dickere Wolle genommen und gedacht, dass ich dadurch soviel mehr Länge und Weite erreiche, dass das gelbe, mit Reis gefüllte Plastikding aus einem Ü-Ei schon reinpassen wird. Wie so oft im Leben: Falsch gedacht! Das Pilzhütchen passt nicht ganz in der Proportion zum Stiel, war aber trotzdem ne lustige Idee und hat Spaß gemacht.

Samstag, 12. September 2009

Und was macht man dann damit?

Liebe Wilhelmina,

am vergangenen Montag wurde unser Klein-Kind von beiden Elternteilen zur Vereinsprobe begleitet. Die Kostümvergabe stand an und so wollte ich lieber dabei sein, falls noch weitere Informationen und Anweisungen folgen würden. Das Wetter war herrlich und so versammelte sich die wartende Elternschaft auf dem nahegelegenen Spielplatz. Da ich nur ungern untätig herum sitzen wollte, nahm ich Wolle und Häkelnadel mit und fing an einen Fliegenpilz zu häkeln.

"Warum und wofür häkelst Du Pilze? Und überhaupt, was macht man dann damit?"

Das sind ja mal ne gute Frage.
Was ich damit mache kann ich ganz einfach beantworten. Den größten Teil habe ich bisher verschenkt. Was die Beschenkten damit machen entzieht sich dann aber meiner Kenntnis. Die übrig Geblieben und Neuangefangenen liegen oder hängen eben so rum. Klassische Staubfänger eben. Ich mag das. 
Die Frage nach dem Warum ist dann schon schwieriger. Der Pilz an sich hat zunächst einmal eine schöne Form. Das mag ich auch. Dazu ist er in überschaubarer Zeit für mich fertig zu stellen. Also kein Langfristprojekt, bei dem ich am Schluss noch 746,43-Periode Läppchen zusammen nähen muss, was ich dann eh nie im Leben mache. Davon habe ich noch einige im Schrank. So wie die rund 100 Läppchen für die Sofadecke à la House-Style, die dann im Original runtergesetzt war und ich sie dann einfach gekauft habe, anstelle meine Läppchen zusammen zu nähen... So bin ich eben. Da bleib´ich lieber beim Pilz. Dabei hat man aber dennoch das Gefühl etwas, und sei es auch noch so unnötig, Kreatives gemacht zu haben. Und das hatte ich bitter nötig neben der ewigen Wühlerei in Papierstapeln, Hausarbeit, Hausaufgabenbegleitung und allem was sonst noch erledigt werden will. Man ja will ja schließlich nicht nur einfach funktionieren, sondern auch mal ein klitzekleines bisschen kreativ sein. 
Erklär´ das mal auf dem Spielplatz!

Liebe Grüße

Deine Maria

Sonntag, 16. August 2009

Sonntag, uff fertig und ups...

Liebe Wilhelmina,

endlich bin ich mit meinen Häkeleien fertig geworden. 
Da ich ja nicht so die Bastelmama bin, sollte es ja ursprünglich eine gekaufte Schultüte geben. Aber damit muss man sich ja hier schon fast schämen. Als was für eine Mutter steht man denn da, wenn man nicht gebastelt hat? Aber wie könnte sie aussehen? Sorry, aber ich mag die Pappbasteleien NICHT!! 
Auf der Suche nach einer Häkelanleitung für Fliegenpilze bin ich dann über Häkelschmetterlinge gestolpert und da kam die Idee... Also ran an die Nadel. Und den pinken Rohling fanden wir dann anstelle vom Kleid in Hürth. Was für ein Glück, denn hier im Ort gab es nicht so Schöne, ich hatte schon überlegt, wie ich eine Rote oder Gelbe umgefärbt bekomme. Dem kräuseligen Gummiband liefen wir dann zufällig in Venlo über den Weg. So haben dann also alle Kleidersuchausflüge doch irgendwie zur Einschulung beigetragen.



Tja und am Abend gab es dann leckere Lasagne, in der die riesige Zucchini aus Nachbars Garten verarbeitet war. Und wo ist eine Ecke von meinem Stück gelandet?

Nennt sich das dann Lasagne in Weinsauce?Gut, dass noch viel mehr in der Auflaufform war.


Liebe Grüße 

Maria