Mittwoch, 23. September 2009

Der Weiß-Club -2-


Der Weiß-Club nahm seine Arbeiten Ende August wieder auf und konnte einige Projekte für unsere Ansprüche erfolgreich fertigstellen, wozu dann auch das Terrassenregal sowie kleine bunte Blumentöpfchen und Garderobenhaken gehörten, über deren weitere Verwendung auch noch niemand  Bescheid weiß. Aber Hauptsache die Teile sind erstmal weiß und es hat Spaß gemacht.

Im Badezimmer hat sich immer noch nichts getan und so kann das dafür vorgesehene Regal noch nicht an seinen gedachten Einsatzort. Stattdessen ist es aus Gründen der Lagerplatzknappheit auf dem Heizkörper(-Brett/-Bank/-Boden, oder wie nennt man es wenn kein Fenster da ist?)  gelandet und ich muss sagen, dass es mir dort ausgeprochen gut gefällt. Auch am Abend im Kerzenschein macht es sich echt gut an der Stelle. Ob ich mir was anderes fürs Badezimmer einfallen lasse? Ach, das findet sich alles zur rechten Zeit.



Jetzt habe ich so ein tolles Nähkästchen und kann überhaupt nicht nähen.
Aber es ist sooo schön...


Liebe Grüße

Maria

Der Weiß-Club -1-


Evelina hat den Weiß-Club bei uns gegründet. Immer wenn die Lackdose offen steht muss sie sich auch die Fingerchen weiß machen, ob sie nun mit lackieren darf oder nicht. Ansonsten sieht man ja nicht, dass sie Mitglied im Weiß-Club ist.

Der Weiß-Club hatte jetzt jedenfalls lange Zeit Pause gehabt. Im Frühjahr hatte ich dieses schöne Nähkästchen erstanden, ganz brav geschliffen... und dabei war es dann erstmal geblieben. 
Das komische Regal gab´s vor ein paar Jahren mal auf dem Trödel und stand auch schon ewige Zeiten rum, da keine weitere Verwendung in Sicht war. Als weiteren Verwendungsort kam mir dann im Frühjahr das Badezimmer in den Sinn. Da es aber an dieser "Baustelle" auch nicht voran geht, war es mit dem Regal auch nicht so eilig...


Mittwocheln wir hier eigentlich noch?



Johanna hatte ihren Super-Spiegel in der Wohn-Esszimmer-Küche gebraucht und stehen gelassen, darin spiegelt sich nun die Frau ohne Kopf und ohne Unterleib. Der Rest ist mein guter alter Esszimmerschrank. Immer ziemlich voll und mit allerlei Heiligenbildchen und Fotos verziert und bisher vor der Bloggerwelt weitestgehend versteckt. "Was sollen die Leute denken?" Na vielleicht, dass ich ein Messie sein könnte, oder warum hat der Weiß-Club da noch nicht zugeschlagen?
Aber das ist ganz einfach zu beantworten. Erbstücke werden nicht dem Club geopfert. Der Schrank bleibt wie er ist.

Liebe Grüße von

Mes.. ach ne,

Maria

..., da kann sich Oma nur die Augen zu halten



Anwesenheitsliste, (nochmal so für Christina zu Verständnis). 

1. Oma, rangmäßig auf Grund von größter Anzahl an Lebensjahren mal ganz oben.
2. Oh je! Danach komm ich dran
3. Ein Papa
4. Ein Kind
5. Noch ein Kind

Und als "Bonus" der 6. Mann, noch ein Papa. 

4.findet einkaufen mit 3.+6. lustig. "Ich geh´ mit meinen Vätern einkaufen."


Montag, 21. September 2009

Ein Dorn im Auge ist weg!

Das Regal hatten wir vor einigen Jahren aus einer Geschäftsauflösung übernommen. Seither hatte es immer treuen Dienst auf der Terrasse geleistet, wurde mir aber immer mehr zum Dorn im Auge. Vom Sofa aus schaut man direkt darauf und irgendwie wollte es so naturholzig nicht mehr richtig passen. Vor ein paar Wochen überkam es mich dann blitzartig. Feierabend, keine Termine, schönes Wetter... ran an die Lackdose! Leider hat sich das "Projekt" dann doch länger als geplant hingezogen. Naja man kennt sowas ja, Wetter, Termine, Kinder, Haushalt, Moskau, Ausflüge. Und das Regal stand und wartete, die Terrasse sah aus wie beim Messie persönlich. Am Samstag war es dann aber endlich so weit, alle Lackarbeiten erledigt. Aber wo sind die Stiftchen für die Einlegeböden? Die hatte ich doch damals auf den Tisch gelegt und sie zuletzt auch noch da liegen gesehen. Mist, keine mehr da! Hggrr, wer hat die weggenommen? Ich werde wütend. Leider kann ich keinen fragen, meine Lieben sind zum Einkauf unterwegs. Also ab in den Keller, Ersatz suchen. Da kommt´s Mütterle vorbei. "Was suchst Du denn? Ach die, die habe ich doch gestern erst in ein Gläschen gepackt und in den Fliegengitterschrank gestellt, damit sie nicht verloren gehen. Hat Adam dir das nicht gesagt?" Na, besten Dank. Aber ich bleib freundlich, obwohl ich unsere persönliche (Un)-Ordnung nicht gestört haben mag und weiß wo was liegt (oder auch nicht, ähhem).

                                 Vorher                                           Nachher
                 Bild von Frau Engelskraft               jetzt passt der Fliegengitter-
                  auf meinem Geburtstag.            schrank nicht mehr so recht. Ohje!  


Verpasst


Samstag-Mittag: Die Pilze brauchen noch etwas Gras, dann gehen sie auf Reisen...

und dann, liebe Christina,  stand ich ganz schön verdattert um zehn nach eins vor Deinem Laden.
(Deinen Kommentar mit der Info habe ich leider erst abends gelesen).
Aber die netten Damen aus dem Haus, die den Flur putzten verrieten mir, dass Du jetzt Samstags nur noch bis eins geöffnet hast und dass Du dazu auch noch krank wärst. Wie schade...verpasst! So habe ich die Pilze kurzerhand ins Schmetterlingsnetz gelegt und die beiden Damen versprachen, die Pilze nicht zum Abendessen zu verspeisen.
Und in der Tat, ein Pilz war für Frau Michaela gedacht. 

Da ich aber noch vorhabe mit Frau Kymarami zu häkeln, wird es sicher auch noch mal Nachschub geben.
Dir, liebe Christina, noch gute Besserung und bis bald,
Samstags vor 13 Uhr  :-)
Maria

Frisch und glänzend


Traditionelle Herbst-Sammlung.

2 Körbchen wurden gesammelt und gerecht zwischen den kleinen Cousinen geteilt. Nun warten die Kastanien auf weitere Verwendung. 

Sonntag, 20. September 2009

Der Rote Weinbergpfirsich

Roter Weinbergpfirsich ist hier bei uns, in Ermangelung von Weinbergen allerdings nicht die übliche Bezeichnung. Allgemein sagen wir hier einfach nur "rote Pfirsiche".
Jedenfalls haben die roten Pfirsichbäume hier bei uns im Dorf, ebenso wie in den Mosel-Weinbergen, eine lange Tradition und sind immer noch in so einigen Gärten zu finden. So auch bei uns und den Nachbarn. Immer wieder geht mal ein Baum kaputt und neue Bäumchen, die gehegt und gepflegt werden ziehen dann auch schon mal über den ein oder anderen Zaun um, so dass der Baumbestand über all die Jahre bestehen bleiben konnte.

Hier: Die Pfirsiche und die Marmelade warten auf meine Freundin Nena.

Dank Internet und einigen schönen Seiten über die Pfirsiche habe ich nun auch schon was über Pflege- und Rückschnitte gelesen und sogar einen Verein gefunden. Ich habe unsere Bäume nie als etwas Besonderes angesehen, die waren eben schon immer hier in den Gärten und an der Mosel wird jetzt richtig Werbung dafür gemacht. Das wertet die hiesigen alten knorrigen Bäume doch richtig auf.

Wildwuchs in Nachbars Garten


Im verwaisten Garten wird das Re-Naturierungsprogramm fortgesetzt.
Nur wir stören und ernten Pfirsiche.
25 qm Garten incl. einem Pfirsichbaum möchten wir immer noch gern kaufen.

Der Rote Pfirsich wird geerntet

Hier: Unser kleines Weinbergpfirsich-Bäumchen,
Blüte im April, reife Früchte im September.
Einmal in Schwung war meine Mutter dann am Mittwoch nicht mehr aufzuhalten. Die Pfirsiche sind reif und fallen von den Bäumen. Also was tun? An unserem Bäumchen, das erst wenige Jahr zählt, hängen maximal 9,10,11 Früchtchen. Damit fangen wir doch nichts an.
Alle Mitbewohner sind aus dem Haus, also ganz in Ruhe... Zwei Leitern organisieren, eine über den Zaun hieven und eine davor positionieren. Eimer, Körbchen und los in den Nachbarsgarten, den vom leerstehenden Haus (nicht Holland). Dort stehen zwei alte Bäume die dieses Jahr reichlich Pfirische tragen.
Kannst Du Dir mein Gesicht vorstellen, als ich wieder nach Hause kam? Sollte ich nun lachen oder schimpfen? Ich hab lieber gelacht, bin auch über den Zaun und hab mit gepflückt. So kamen dann mal schnell ein paar Kilo Pfirsiche zusammen.


PS an Gerd: Bis heute bist Du nicht da gewesen um selbst Pfirsiche zu pflücken, komm Dir also ein Glas Marmelade bei Mama abholen.

Nachtrag


Das kleine Tischchen, die Werkzeugkiste und die schönen Hortensien waren Sperrmüll- und Garten-Mitbringsel vom "verlassenen" Haus in Holland. Meine Leute haben die Augen verdreht, als ich darum bat den Tisch ins Auto zu packen und die Kinder haben geschrien als die ersten Spinnchen und Ohrenpitscher aus den Hortensien gekrabbelt kamen. 

Aus Stommeln bekamen wir einen großen Eimer Pflaumen geschenkt, den meine Mutter zu Pflaumenmus und einem leckeren Pflaumenkuchen verarbeitete, was sie zwar alles ziemlich angestrengt hat aber auch mal wieder ein bisschen gefordert hat.

Donnerstag, 17. September 2009

Rundreise über America

Liebe Wilhelmina,

heute möchte ich Dir mal über den "6.-Mann" im Haus berichten. Er beschwert sich schon seit geraumer Zeit, dass er nie mit auf den Blog darf und hat schon einige Versuche unternommen sein Füße zum "Füßchen-Mittwoch" mit aufs Bild zu bekommen. Aber das muss nun wirklich nicht sein.

Also der "6.-Mann" ist der Vater meiner großen Tochter Johanna. In den letzten Jahren hatte er in den Niederlanden gewohnt und dort, wegen der Krise, die auch vor NL nicht halt gemacht hat, seine Arbeit verloren. Als er dann neue Arbeit hier in unserer Nähe in Aussicht hatte, klingelte es eines Tages an der Tür... und unsere Zeit mit dem "6.-Mann" begann. Mit der Arbeit hat es dann auch geklappt, nur die passende Wohnung fehlt noch.... Aber die ist ja auch schwer zu finden. Die aller Passendste im schönsten Haus in der Nachbarschaft ist leider anderweitig vergeben worden und genau die sollte es sein. Und jetzt was anderes nehmen? Ach nee, ... und überhaupt, wie soll man denn was finden, wenn man Nachts arbeitet und am Tag schläft und oft auch einige Tage am Stück weg ist?  Zum Glück versteht MANN sich und so kommt Zeit, kommt Rat, kommt Wohnung...

Am Wochenende gabs jedenfalls einen gemeinsamen Familien-Ausflug zum Bummeln nach Tilburg.

Der Weg dort hin führte uns zunächst nach America, wo wir in einem wunderschönen Blumenlädchen die ersten Einkäufe tätigten.



Danach gings weiter zu alten stillgelegten Gewächshäusern. Für die Gärtnerei arbeitete der "6.-Mann" in seinen ersten Jahren in Holland und wohnte in dem hübschen kleinen Häuschen mit dem schönen Namen "Tuinlust", das Du auf den Fotos sehen kannst. Durch das Fenster habe ich unser altes Sofa gesehen, dass dort geblieben war, da die nächste Wohnung nicht groß genug dafür war. Das Haus steht seither auch leer und verwildert schon ganz langsam.


Kurz zum plaudern hier vorbei gekommen und dabei ganz süße kleine Hundewelpen gezeigt bekommen. Vor lauter Verzückung leider vergessen von den Süßen ein Foto zu machen.


In Tilburg ist die Kamera dann auch wieder in der Tasche stecken geblieben, da wir wirklich von einem Schuhgeschäft ins Nächste gehüpft sind. Und haben wir welche gekauft? Nein, mein Großkind hat sich anschließend über die Größe ihrer Füße bei mir beschwert. Habe ich das so bestellt? Kann mich nicht darauf besinnen. Also beschwer Dich bitte bei Deinem Vater. Und als Kleinkind und ich wieder vor dem Geschäft standen, in dem wir was kaufen wollten, war´s zu. Wieder was gespart!

Anschließend noch auf einen Kaffee zu einem alten Arbeitskollegen, bei dem wir mit den Worten: "Das ist meine Familie" (natürlich incl.Adam und Evelina) vorgestellt wurden.




Mit diesen tollen Himmelsfotos verabschiede ich mich und sende viele liebe Grüße

Maria

Mittwoch, 16. September 2009

Der "Hubi-Micha"  war zu Besuch mit seinem "Erdenfahrzeug" und hat im Handumdrehen zwei neue Fans gewonnen...

Samstag, 12. September 2009

Und was macht man dann damit?

Liebe Wilhelmina,

am vergangenen Montag wurde unser Klein-Kind von beiden Elternteilen zur Vereinsprobe begleitet. Die Kostümvergabe stand an und so wollte ich lieber dabei sein, falls noch weitere Informationen und Anweisungen folgen würden. Das Wetter war herrlich und so versammelte sich die wartende Elternschaft auf dem nahegelegenen Spielplatz. Da ich nur ungern untätig herum sitzen wollte, nahm ich Wolle und Häkelnadel mit und fing an einen Fliegenpilz zu häkeln.

"Warum und wofür häkelst Du Pilze? Und überhaupt, was macht man dann damit?"

Das sind ja mal ne gute Frage.
Was ich damit mache kann ich ganz einfach beantworten. Den größten Teil habe ich bisher verschenkt. Was die Beschenkten damit machen entzieht sich dann aber meiner Kenntnis. Die übrig Geblieben und Neuangefangenen liegen oder hängen eben so rum. Klassische Staubfänger eben. Ich mag das. 
Die Frage nach dem Warum ist dann schon schwieriger. Der Pilz an sich hat zunächst einmal eine schöne Form. Das mag ich auch. Dazu ist er in überschaubarer Zeit für mich fertig zu stellen. Also kein Langfristprojekt, bei dem ich am Schluss noch 746,43-Periode Läppchen zusammen nähen muss, was ich dann eh nie im Leben mache. Davon habe ich noch einige im Schrank. So wie die rund 100 Läppchen für die Sofadecke à la House-Style, die dann im Original runtergesetzt war und ich sie dann einfach gekauft habe, anstelle meine Läppchen zusammen zu nähen... So bin ich eben. Da bleib´ich lieber beim Pilz. Dabei hat man aber dennoch das Gefühl etwas, und sei es auch noch so unnötig, Kreatives gemacht zu haben. Und das hatte ich bitter nötig neben der ewigen Wühlerei in Papierstapeln, Hausarbeit, Hausaufgabenbegleitung und allem was sonst noch erledigt werden will. Man ja will ja schließlich nicht nur einfach funktionieren, sondern auch mal ein klitzekleines bisschen kreativ sein. 
Erklär´ das mal auf dem Spielplatz!

Liebe Grüße

Deine Maria

Freitag, 11. September 2009

Schöne "Fliesen"

Liebe Anette,

es freut mich natürlich, dass Dir unsere "Fliesen" gefallen.
Ich wollte vor 3 Jahren unbedingt Zementfliesen haben.Da gab es nur ein paar Probleme.
Die Muster, die mir gefielen waren nur in 20x20 cm zu bekommen und das sieht dann auf der kleinen Fläche nicht gut aus und noch schlimmer, das Renovierungsbudget gab für teure Fliesen nichts mehr her. Also was tun? 
Mann in den Baumarkt schicken, passende MDF-Platte kaufen. Makulatur aufkleben lassen und einmal weiße Wandfarbe bitte. Passende Schablone in 10x10 cm aus fester Bürohülle zurecht schneiden. Wandfarbe mit grüner Abtönfarbe mischen. Ach Du schreck, zu viel weiß im Töpfchen und Abtönfarbe ist alle und ... Samstagabend. Man nehme ausrangierte Wassermalkästen der großen Tochter und quirle noch mehr grün hinzu. Hm, nicht ganz wie geplant aber jetzt will ich endlich loslegen. Und dann schablonieren, schablonieren, schablonieren, viele, viele Stunden lang für so rund 120 oder 130 "Fliesen". Anschließend noch mehrere Schichten Treppen- und Parkettlack.  
Dann kommt mein Mann wieder ins Spiel um das Ganze an die Wand zu bringen. Hält jetzt schon 2 1/2 Jahre, ist wasserfest, lappen- und schwammtauglich. Aber der Spritzschutz-Spiegel bleibt trotzdem.

Die Rouladen waren übrigens in Salbei und Speck gewickelte Putenfilets.

Und wann machen wir eine Tuppack-Party?

Liebe Grüße

Maria