Sonntag, 15. Mai 2011



Gebet zur Jungfrau der Armen

Unserer Lieben Frau von Banneux,
Mutter des Erlösers Mutter Gottes und Jungfrau der Armen.
Du hast versprochen an uns zu glauben, wenn wir an Dich glauben:
Auf Dich setzen wir unser ganzes Vertrauen. Erhöre gnädig die
Gebete, die wir nach Deinem Wunsche an Dich richten.
Erlange den Sündern wieder die Schätze des Glaubens und gib
den Armen das tägliche Brot.
Heile die Kranken, lindere die Leiden und bitte für uns.
Möge durch Deine Vermittlung das Königreich Christi
sich über alle Nationen ausbreiten.

Aus: Ich wünsche eine kleine Kapelle. Banneux um 1935

Samstag, 14. Mai 2011

Sei gegrüßt viel tausend Male, o Maria, Jungfrau rein!
Hilf in diesem Jammertale: Du erhörest groß und klein.
- Darum rufe ich zu dir: "Mutter Gottes, ach hilf mir!" -

Durch das Kind auf deinen Armen, wirkst du Wunder ohn Zahl;
fleh´ für mich um sein Erbarmen, er erhört dich jedesmal.
- Darum rufe ich zu dir: "Mutter Gottes, ach hilf mir!" -

Aus: " Gebets-Ordnung für die Prozessionen Ehrenfelds. Lied 10". Um 1930

Freitag, 13. Mai 2011

Meine gute Mutter!

Leihe mir dein Herz, um zu lieben,
deine Stimme, um zu beten,
deinen Geist, um zu betrachten!

Möcht dir gern ein Kränzlein winden, o Maria, Mutter mein;
Wüßt ich Rosen nur zu finden, sie in Liebe dir zu weih´n.
Nimm, Maria, meine Freuden hin als Rosen, lilienweiß;
Nur in Unschuld will genießen jede Freud´ich dir zum Preis.
Nimm, Maria, meine Leiden, Rosen sind es blutigrot;
Will sie still ergeben tragen, dir zur Liebe bis zum Tod.-
Nimm, Maria, all mein Mühen, jedes Werk sei edles Gold;
Gelben Rosen gleich soll´s blühen, dir zur Ehr´als Liebessold.
Und die Blättchen in dem Kranze? Hoffnung, Mutter, heißen sie.
Hoffnung, daß du deines treuen Kindes wirst vergessen nie.
Keine Rosen ohne Dornen! Mutter, vergeß es nicht.
Opfer muss und will ich bringen; höre, was dein Kind verspricht.
Täglich wind´ ich im Gebete, Mutter, diesen Rosenkranz.
Und als Tau soll frisch erhalten ihn der Reuetränen Glanz.
Mutter lieb, nimm dies Gewinde, nimm´s als meiner Liebe Pfand,
Zieh´am Rosenkranz nach oben
einst dein Kind mit Mutterhand.

Aus obigem Heilgenbildchen ohne Jahres- und Herkunftsangabe, Madonna von F.Ittenbach

Donnerstag, 12. Mai 2011


Mutter mein im Himmel oben,
Wo Du bist auf hohem Thron!
Dort, wohin Dich Gott erhoben,
Deiner Tugend Dir zum Lohn,
Sieh´ Dein Kind hier unten stehen:
Hör es klagen, schwer im Schmerz,
Mutter, ach erhör mein Flehen,
Komm´und tröst mein trostlos Herz!
O, entreiße mich den Nöten,
Der so viele mich umsteh´n,
Hör mein Rufen hör mein Beten,
Laß mich nicht zu Grunde geh´n.
Und du sprichst mit Muttermilde:
Erdenkind sei nur getröst:
Wie Du blickst zu meinem Bilde,
Wirst Du Deiner Not erlöst;
Fest nur Deinem Gott vertraue,
Er ist Vater, ewig gut:
Hoff´auf ihn und trau´und baue
Seier Gotteshuld mit Mut.

Aus: "Maria unser Trost auf Erden!" 1935

Mittwoch, 11. Mai 2011

Geh´zu Maria fromme Seele,
Zu jeder Stund, an jedem Tag
Und sag und klag ihr, was Dir fehle,
Was immer Dich bedrücken mag.
Geh´zu Maria, fromme Seele,
Ist Dir Dein Herz von Kummer schwer.
Und, o mit Kindeseinfalt zähle
Ihr alle Deine Nöten her.
Vor allem geh´zu dieser Stätte,
Wo Gnadenglanz ihr Bild verklärt,
Gibt´s einen, der gebetet hätte,
Dem sie die Bitte nicht gewährt?

Aus: "Maria unser Trost auf Erden!"

Dienstag, 10. Mai 2011

Segne du, Maria
segne mich dein Kind. Daß ich hier den Frieden, dort den Himmel find. Segne all mein Denken, segne all mein Tun. Laß in deinem Segen Tag und Nacht mich ruhn.

Segne du, Maria, alle, die mir lieb. Deinen Gnadensegen ihnen täglich gib. Deine Mutterhände breit´auf alle aus. Segne alle Herzen, segne jedes Haus.

Segne du, Maria, die mir wohlgetan. Laß für ihre Treue sie den Lohn emfang´n. Was sie mir erwiesen, o vergilt es du. Jede Gnadengabe wende ihnen zu.

Segen du, Maria, meine letzte Stund, süße Trostesworte flüst´re dann dein Mund. Deine Hand die milde, drückt das Aug mir zu. Sei im Tod und Leben unser Segen du.

Montag, 9. Mai 2011

Dreimal Wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt

Nie kann ich, Mutter, danken dir genug,
es soll dir danken jeder Atemzug;
es soll dir danken jeder Herzensschlag
bis zu dem letzten Schlag am letzten Tag;
es soll dir danken jeglicher Gedanke,
nichts andres möcht ich sprechen
als: ich danke, danke!

Aus: "Wir falten die Hände"

Sonntag, 8. Mai 2011


Gebet

Mutter der Liebe, in den Tagen unserer Kindheit, wie in den Jahren unseres Alters, wollen wir dich lieben immerdar; ohne diese Liebe könnten wir nicht leben, wir wollen diese Liebe dir beweisen, indem wir dein Lob verkünden und deine Ehre verbreiten, deine Andachten feiern und deine Feste halten, damit wir so an deiner Hand durch dieses Erdental pilgern und dort bei dir, an deiner Seite, an deinem Herzen, Jesum schauen in alle Ewigkeit.
Amen.

Samstag, 7. Mai 2011

Herz-Mariä-Sühnesamstag

Herz-Mariä-Gebet

Auf des Lebens Wanderwegen...
Gib mir, Mutter — Deinen Segen.
Mit Deinem Herzen voller Güte...
Mich, Dein armes Kind, behüte.
Die Menschen alle, groß und klein....
Leg´ ich ins Mutterherz hinein.
Damit sie Deine Liebe preisen.
Und alle Ehre Dir erweisen.
Denn Gott gibt Freuden ohne Ende...
Durch Deine reinen Mutterhände!
Reinste Mutter, ich schenke Dir mein Herz —
opfere es immerfort auf:
dem Heiland im Allerheiligsten Sakrament!

Freitag, 6. Mai 2011

Maria, Anker der Hoffnung,
Morgenstern, Trösterin der Betrübten,
unsere einzige und alleinige Mutter! Schenke heute unseren Wünschen ein geneigtes Ohr (vernimm die Seufzer), erhöre das Flehen meines armen Herzens; ich weiß nicht, an wen ich mich wenden, wem ich mein Anliegen anvertrauen soll, und doch bin ich unglücklich und leide. Zu Dir also, o meine Beschützerin, o Maria! o meine Mutter! nehme ich in vollem Vertrauen meine Zuflucht! Stehe mir bei in meiner Betrübnis, weiche nicht von mir in meiner gänzlichen Verlassenheit! Ich bin zahllosen Gefahren ausgesetzt. Du bist die Mutter der Unglücklichen! Schütze meine Schwachheit, o göttliche Jungfrau Maria wirf einen gnadenvollen Blick auf mich, erhöre die Bitte einer unglücklichen Seele, welche unaufhörlich zu Dir rufen möchte; O Maria, ohne Sünden empfangen bitte für uns, die wir unsere Zuflucht zu Dir nehmen.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Rose und Vergißmeinnicht


Rose und Vergißmeinnicht

Blicke auf das Bildchen hier,
Nimme es zum Geschenk von mir,
Sieh´der schönsten Blümchen zwei,
Schau sie an und denk dabei:
Geber dieses Bildchens hier
Meint es sicher gut mir mir;
Doch der Gabe Sinn? Was spricht
Rose und Vergißmeinnicht?
Gottes Kind! So hör´mich an,
Und befolg´die Lehr´fortan.

Rose und Vergißmeinnicht
Bergen weisen Unterricht,
Rose Blumen-Königin
Ist auch Deine Lehrerin
Rot, voll Duft gar lieblich fein,
Ähnlich ihr sollst Du auch sein,
Unter Freunden, Freundinnen,
Fremden und den Deinigen
Zeige, daß Dein Herz noch rein
Blüht und duftet lieblich fein.

Auch das zweite Blümchen spricht
Sinnig, das Vergißmeinnicht.
Unschuld ist ein kostbar Gut,
Dessen Wert ist Christi Blut,
Unschuld führt am gold´nen Band,
Dich hinauf in´s Himmelsland
Dort im ew´gen Gottesglanz!
Harret Dein der Ehrenkranz,
Unverwelkt, unversehrt,
Alles, alles ist er wert.

Sorg, daß diesen Ehrenkranz,
Nicht Versucher raub den Glanz.
Ehrvergess´ne Menschen meid´,
Deren Nähe ja nicht leid´,
Gib dem Schmeichler kein Gehör,
Daß er ja dich nicht betör´,
Weich´Gefahren allzeit aus,
Überall, auch selbst zu Haus
Denk der gute Engel spricht
Überall Vergiß mein nicht!

Blicke nochmal auf das Bild,
Siehst darauf so lieblich mild
Nicht nur klar in gold´nem Licht
Rosen und Vergißmeinnicht,
Wohl auch einen gold´nen Stern,
Leuchtend aus der Himmelsfern´!
Wenn Dein Herz den Mut verlor -
Blick zum Gnadenstern empor,
Denn Maria Jungfrau rein´,
Will auch Deine Mutter sein.

Nun so ruf: O Mutter mein,
Dein für immer will ich sein,
Steh´mir bei in meinem Streit´,
Daß ich siege jederzeit. -
Fleh´zu ihr mit frommen Sinn,
Bleibst du stets dann Siegerin.
Liebe sie stets kindlich rein,
Ewig wirst dann glücklich sein.
Unschuld, Demut und Geduld
Bringen dir Mariens Huld.


Auszug aus Rose und Vergißmeinnicht.
Andenken an die Wallfahrt nach Hardenberg-Neviges um 1903

Mittwoch, 4. Mai 2011

Gebet zur lieben Mutter Gottes
o Süße und heilige Jungfrau, bedrängt von Not und Elend fliehe ich zu Dir, suche Rettung und Hilfe in Deinen mütterlichen Armen, ach verstoße mich nicht von Deinem Angesichte, ich armer Sünder weiß mir nicht zu raten, noch zu helfen. Du kennst o Mutter meine Not und den bedrängten Zustand, in welchem ich mich befinde, wo will ich Rat und Hilfe suchen als bei Dir, o Mutter der Barmherzigkeit. Du bist ja die Hilfe und Zuflucht der Sünder, besonder der Verlassenen. O Du hochgepriesene und gandenvolle Jungfrau, errette mich vor den drohenden Gefahren und lasse mich nicht versinken in der Hoffnungslosigkeit. Zwar weiß ich, dass ich ein Sünder bin und Strafe verschuldete. O Zuflucht der Sünder! Siehe auf mein bußfertiges Herz und erbarme Dich meiner, tritt hin vor Deinem lieben Sohn, o Mutter, Vermittlerin meiner Sache, versage mir o Gnädige, Deine Hilfe nicht, siehe ich umfasse Dich, o Mutter ich lasse Dich nicht bis Du mir hilfst. Ach! Barmherzigste verstoße mich nicht von Dir. Aus der Tiefe meiner Seele rufe ich zu Dir, erhöre mich o Du gnadenvolle Jungfrau, Mutter meines lieben Heilands, laß mich eine gnädige Aufnahme finden durch das gebenedeite Herz Jesu Deines Sohnes. Amen.

Dienstag, 3. Mai 2011

Meerstern, ich dich grüße

o Maria hilf! Gottesmutter süße, o Maria hilf,
Maria hilf uns allen aus unserer tiefen Not!

Rose ohne Dornen, - du von Gott Erkor´ne

Lilie ohnegleichen, - der die Engel weichen

Quelle aller Freuden, - Trösterin der Leiden

Hoch auf deinem Throne, - aller Jungfrau´n Krone

Gib ein reines Leben, - sichre Reis´daneben

Dich al Mutter zeige, - gnädig uns zuneige

Hilf uns Christum flehen,- fröhlich vor ihm stehen.

Montag, 2. Mai 2011

Gebet zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

Jungfrau, Muter Gottes mein,
laß mich ganz Dein eigen sein;
Dein im Leben, Dein im Tod,
Dein im Unglück, Angst und Not,
Dein im Kreuz und bittrem Leid,
Dein zur Zeit und Ewigkeit!

Jungfrau, Mutter Gottes mein,
laß mich ganz Dein eigen sein!

Mutter, auf Dich hoff und baue ich;
Mutter, zu Dir ruf und seufze ich;
Mutter, Du gütigste, seth mir bei;
Mutter, Du mächtigste, Schutz mir leih!

O Mutter, so komm, hilf beten mir;
O Mutter, so komm, hilf streiten mir;
O Mutter, so komm, hilf leiden mir;
O Mutter, so komm, und bleib bei mir!

Du kannst mir ja helfenm o Mächtigste;
Du willst mir ja helfen, o Gütigste;
Du must mir nun helfen, o Treueste;
Du wirst mir auch helfen, Barmherzigste!

O Mutter der Gnade, der Christen Hort,
O Zuflucht der Sünder, des Heiles Port,
Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier,
Du Trost der Betrübten, ihr Schutzpanier!

Wer hat je umsonst Deine Hilfe angegefleht!
Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet?
Drum ruf ich beharrlich in Kreuz und in Leid:
Maria hilft immer, sie hilft jederzeit!

Ich ruf voll Vertrauen in Leiden und Tod:
Maria hilft immer in jeglicher Not!
So glaub ich und lebe und sterbe darauf:
Maria hilft mir in den Himmel hinauf.

Jungfrau, Mutter Gottes mein,
Laß mich ganz Dein eigen sein! Amen

Sonntag, 1. Mai 2011

Maria, Maienkönigin

Maria Maienkönigin

dich will der Mai begrüßen. Oh segne ihn mit
holdem Sinn und uns zu deinen Füßen. Maria,
dir befehlen wir, was grünt und blüht auf Erden.
O laß es eine Himmelszier in Gottes Garten werden.

Behüte uns mit treuem Fleiß, o Königin
der Frauen, die Herzensblüten lilienweiß auf grünen Maiesauen.
Von allem sind´s der Blümlein drei, die soll kein Sturm entlauben:
Die Hoffnung grün uns sorgenfrei, die Liebe und den Glauben.

O laß die Blumen um und um in allen Herzen sprießen,
dass in der Seele Heiligtum den Mai sie neu erschließen.
Die Seelen kalt und glaubensarm, die mit Verzweiflung ringen,
so mach sie hell und liebewarm, damit sie freudig singen.

O laß sie gleich der Nachtigall im Liede sich erschwingen
und mit der Freude hellstem Schall dir Maienlieder singen, zu dir sich
wenden froh empor, wie Blumen zu der Sonne, und preisen mit
dem Engelchor dich einst in ew´ger Wonne.