Dienstag, 31. August 2010


Damit ist es jetzt wohl endgültig vorbei. 
Aber per Telefon hörte ich gestern, dass es im Herbst noch viele schöne Tage geben wird, an denen man dann noch andere schöne Dinge machen kann...
Kaum zu glauben, bei dem vielen Regen in den letzten Tagen.

Montag, 30. August 2010


Vorrat für ein
"Süßes Leben"
Von meiner lieben Frau Engelskraft aus ihrem Sommerurlaub in Österreich. Dazu gabs noch ein duftes Duftsackerl und 2 Flaschen Lieblings-Marillen-Sirup, eine davon streng vor der Familie zu verstecken, sonst bekomme ich nichts davon und eine Flasche Pfirsich-Maracuja-Sirup, wird schon geteilt.
An dieser Stelle nochmal meinen allerliebsten Dank und staubzuckern werden wir ja wieder am Samstag, wenn es wieder Waffeln gibt.
Maria

Mein Freund der Baum

Mein Blog hat eine Buche gepflanzt.

Einen Baum zu pflanzen ist immer eine gute Sache.
Auf unserer Fahrt nach Zingst im Mai haben wir auf einem Autobahnparkplatz ein paar kleine Sämlinge von Tausenden gezupft, übers Wochenende gerettet und zu hause in ein Töpfchen gepflanzt. Bis daraus irgendwann mal ein Baum wird, werden noch viele lange Jahre vergehen.
Also jeder Baum zählt!

Regenbogen zum Schulstart



Heute morgen um zwanzig nach sieben. Was für ein toller Fast-Doppel-Regenbogen.

Sonntag, 29. August 2010

Spröözeblech im Bild

Samstag, 28. August 2010

Wolken

Vormittag Sonne
Mittag Wolken
Anschließend REGEN, Hagel, Sonne, Regen, Sonne, Regenbogen

Samstag, 21. August 2010

Erinnerungen an den Weltjugendtag 2005 -Teil 3-

Samstag, 20. August 2005

Nun haben wir schon eine Woche mit den Pilgern verbracht. Am morgen gibt es eine Verabschiedung in der Kirche, danach brechen die Pilger auf zum Marienfeld und wir gehen nach Hause. Dort empfängt uns eine eigenartige Stimmung, die uns auch beim Einkauf weiter begleitet. Im Aldi trifft man noch auf vereinzelte Pilger, die sich noch mit ein paar Vorräten eindecken. Hm, und wir? Wir? Sollen wir nicht mehr dazu gehören? Einfach nur Gastgeber, Zimmerservice gewesen sein? War das jetzt alles? Wir überlegen. Im Dorf stehen die Pendelbusse. Sollen wir vielleicht doch? Hm? Am frühen Nachmittag halten wir es dann nicht mehr aus, wir präparieren den Buggy, packen einen Rucksack und eilen zu den Bussen. Dort führen wir ein nettes Gespräch mit dem Busfahrer, der nun schon einige Male gependelt war. Die Busse kommen nicht besonders nah ans Marienfeld ran, man muss noch ein großes Stück zu Fuß marschieren. Von der Mitnahme des Kleinkinds inclusive Buggy wird uns abgeraten. Enttäuscht ziehen wir wieder ab. Unterwegs haben wir eine Idee und zu Hause fragen wir die Oma, ob das Kleinkind nicht vielleicht bei ihr bleiben könnte und wir allein fahren könnten. Nagut, es klappt, das Großkind kommt ja auch später wieder nach Hause und kann Oma dann beim Babysitten helfen.

Wir packen den fertigen Rucksack und zusätzlich noch eine Isomatte, einen Schlafsack und die Regenjacken auf die Räder und schon geht es los. Das Großkind kommt mit der Freundin die Ecke rum und staunt nicht schlecht. Vorbei geht es an den Bussen, wir winken dem Busfahrer und treten kräftig in die Pedale in Richtung Marienfeld. So viel bin ich lange nicht gefahren, aber wir kommen recht zügig voran. Immer wieder treffen wir auch Menschen mit dem gleichen Ziel.
Gegen halb acht ist das Marienfeld in Sicht, wir versuchen an einen Eingang zu kommen. Nein hier kommen wir nicht rein, hier ist nur für echte Pilger, Fußvolk bitte hinten einen anderen Eingang benutzen. Ob Eintrittsgeld für Fußvolk geplant war, weiß ich nun nicht mehr. Also wieder auf die Räder, einen anderen Eingang suchen. Die Polizei riegelt den Weg ab. Na toll und jetzt? Gleich acht Uhr, bald soll es doch losgehen. Wir entscheiden uns die Räder quer übers Feld wieder Richtung Marienfeld zu schieben. Wir kommen an eine größere Zufahrtsstraße, wieder alles abgesperrt. Aber wir sind schon ganz nah! Gut gelaunt machen wir schon mal ein paar Fotos. Dann wieder Polizei, ein Auto, noch ein Auto und schwupps eh man es wirklich realisiert hat, war auch schon der Papst mit winkender Hand an uns vorbei gefahren.
Die Straße wird wieder freigegeben und wir können weiter fahren. Irgendwo ganz hinten finden wir einen geeigneten Platz um die Räder abzustellen. Hier gibt es auch keinen richtigen Eingang mehr. Wir werden nicht kontrolliert, können einfach auf den Platz. Nun sind wir da. Menschenmengen laufen umher, wir sind ein bisschen orientierungslos und versuchen weiter nach vorne zu kommen. Und wen sieht mein Mann zwischen all den Leuten? Einen unserer Pilger. Die Freude ist natürlich groß und wir werden mitgenommen zum Feld auf dem sich die ganze Gruppe befindet. Dort werden wir wie Familienmitglieder willkommen geheißen, was für eine Freude, sich doch noch einmal wieder zu sehen und miteinander die Vigil zu feiern. Was dann auch wirklich ein besonderes Erlebnis war.

video

Noch immer klingen die Lieder nach, lassen die Stimmung wieder wach werden. Schlafsack und Isomatte konnte man bei der großen Luftfeuchtigkeit gut brauchen. Nach Mitternacht hieß es dann Abschied nehmen und nun ging es durch den Wald wieder Richtung nach Hause, die Lieder des WJT auf den Lippen, bis wir zu Hause völlig erschöpft aber glücklich in die Betten fallen.

Donnerstag, 19. August 2010

Restaurantempfehlung

Im Zentrum von Bydgoszcz befindet sich die Pierogarnia, in einem Viertel, wo man sie nicht vermuten würde. Das Restaurant wird von der Caritas geführt, die damit ihre Arbeit finanziert. Hier dreht sich alles um Pieroggi, in herzhaften und süßen Variationen. Aber auch Eis und leckeren Kaffee bekommt man hier.
Rundrum ein lohnender Besuch.

Bei den Schwiegereltern - Kleingartensiedlung "Unten"

Der Garten meiner Schwiegereltern liegt in der Kleingarten-Siedlung "Unten". "Unten" und "Oben" liegen rund 1,5 km auseinander.

Mein Schwiegervater bekam letzten Samstag wieder die Auszeichnung für den schönsten Garten des Jahres. Ich finde zu Recht.


Eindrücke aus der Kleingartensiedlung "Unten", von der es auch einen Zugang zur Brda gibt. Dort kann man auch schwimmen gehen. Aber die Mücken!!

Lieblingshaus

Hier mein absolutes Lieblingshaus, die anderen finden es eher unheimlich und nennen es daher das Gruselhaus.

Alte Heimat


Besuch der alten Kirche am Elisabethmarkt.
Hier ist mein Mann zur Kommunion gegangen.


Hier in diesem Haus ist mein Mann aufgewachsen, die alte Wohnung unterm Dach hat er später allein bewohnt. Hier ist noch alles ziemlich alt. Aber uns stört das nicht besonders. Wenn gerade nicht Sommer ist und wir zu Besuch kommen, schlafen wir dort. Besonders möchte ich die Taubenabwehrmaßnahme meines Schwiegervaters erwähnen, die er unter Zuhilfenahme eines liegen gebliebenen Spielzeugs gebaut hat.

Die Kleingarten-Siedlung "Oben"

Diesmal ein kleiner Rundgang durch die Kleingarten-Siedlung in der wir gewohnt haben.
Hier haben wir gewohnt. Der Garten ist zwar nicht prämiert, wie der meines Schwiegervaters, Wein gibt es aber auch hier, so dass wir gefüllte Weinblätter kochen konnten.

Einkaufen in Bydgoszcz

Ein paar Einkaufsimpressionen

In Bydgoszcz

Bydgoszcz, abends am alten Hafen


In Bydgoszcz

So eine Woche Urlaub in Polen ist immer wieder spannend. So viele unterschiedliche Eindrücke und Gegensätze finden sich auf engstem Raum zusammen.

Heute Häuser- und Straßenansichten von Bydgoszcz

Hier im Zentrum



Oder hier weiter Ausserhalb


Straßenbahnen

Mittwoch, 18. August 2010

Heute im Programm....

... die kriechende Gurke:

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Später verfrühstückt.

Erinnerungen an den Weltjugendtag 2005 -Teil 2-

Donnerstag, 18. August 2005


Privater Abend mit unseren beiden Pilgerinnen aus Tschechien, die leider oft nur zum Schlafen da waren, den amerikanischen Pilgern, die uns so ans Herz gewachsen waren, sowie unserem Nachbarn und meiner Freundin.

Dienstag, 17. August 2010

50 Jahre Plastiktüte oder Die Rekamowka

Nun feiert die Plastiktüte ihren 50. Jahrestag. Gratulieren mag man da nicht so richtig.
Zufällig passend dazu habe ich letzte Woche unseren Kofferraum fotografiert, weil ich wieder völlig fassungslos vor unserem Einkauf stand. Normalerweise sieht das bei uns nicht so aus, denn die Einkäufe rollen vom Band wieder in den Wagen zurück und werden am Auto in Klappkiste oder Jutebüggel verstaut. Letzte Woche war das anders, denn im polnischen Auchan packt die Kassiererin direkt alles vom Band in Tüten, die dann auf einem weiteren Band Richtung Einkaufswagen rollen. Wobei dann alles durcheinander in den Tüten liegt. Weiches mit Festem, Kühlware mit Grillanzündern und andere tolle Kombinationen, so dass man dann im Einkaufswagen nicht weiss, wie man alles stellen soll, damit nichts kaputt geht. 
Andere Länder andere Sitten. Aber das muss doch eigentlich nicht sein. Dann haben wir uns zu Hause gefragt, was wir denn jetzt mit den ganzen Tüten machen, zumal wir noch welche von einem vorherigen Einkauf hatten und in den Schubladen in der Küche auch schon welche versteckt waren. Müllbeutel brauchten wir jedenfalls keine kaufen und für Behältnisse für dreckige Wäsche und Schuhe war so auch gesorgt. 
Ich sag dazu einfach nur: Dinge die die Welt nicht braucht. 
Gut wir sind nunmal damit aufgewachsen und wir nehmen vielleicht vieles einfach so hin, aber wenn ich mich erinnere, wie es damals bei meinem ersten Besuch in Polen war ... Jaja, ich höre Euch stöhnen, ja wirklich was zu kaufen gab es vor rund 20 Jahren ja auch nicht und das was es gab, wurde einfach in Papier eingeschlagen. Im ganzen Dorf gab es einen Container für den Restmüll, den man nicht zu Hause verheizen konnte. Wir kamen uns damals wie die Könige vor, denn es gab noch den Mindestumtausch und bei 10 Tagen Aufenthalt für 2 Personen kam ganz schön was zusammen. Also wohin mit dem Geld? Einkaufen, Weihnachtstüten im Februar, grausige versilberte Teelöffelchen und eine fürchterlich harte Lederjacke fallen mir da noch ein. Und Pizza-Essen, das hatte man noch nicht gesehen und wollte man eigentlich auch danach nicht wieder.... Und das alles ohne Plasiktüten. Wenige Jahre später war Polen überschwemmt mit Tüten und Plastikflaschen, ein Graus. Wieviele Plastiktüten haben wir hier für meine Schwägerin gesammelt, denn die "Rekamowka" war ein riesen Modehit in Polen geworden.
Und so weine ich noch immer den super leckeren geräucherten ganzen Hähnchen nach, die einfach nur in Papier eingeschlagen über die Theke wanderten. Ja damals!!

Erinnerungen an den Weltjugendtag 2005 -Teil 1-

Mittwoch, 17. August 2005


Samstag, 7. August 2010


Und nun Zaun mit weißen Streben, eben fotografiert, nachdem wir telefoniert haben, liebe Daniela. Ich weiß nicht, ob mir das gefällt, was ich mir da ausgedacht habe. Vielleicht doch weiße Leisten vor die rote Balken schrauben? Jetzt habe ich aber ja erstmal Zeit zum drüber-nachdenken.

Donnerstag, 5. August 2010

Hier nun endlich mal ein Blick auf den Zaun, der nun schon soviel Geld und Zeit in Anpruch genommen hat.
Rechts ist der Zaun tiefer gelegt, damit wir dort auch noch mit den Nachbarn quatschen können.