Sonntag, 12. Dezember 2010


Auch hier dieser schon etwas ältere Engel aus dem Erzgebirge versucht mich zu beruhigen.
"Keine Sorge, das Christkind wird schon noch auftauchen. Hab nur Geduld, so wie es auch Petrus gesagt hat."
Ja, ja er, oder ist es nicht eher sie, hat ja Recht und auch viel mehr Weihnachtserfahrung als ich, denn so ein Weihnachtsengel sitzt ja quasi direkt an der Quelle.

Samstag, 11. Dezember 2010

Seit zwei Tagen ist es bei uns fast ununterbrochen am regnen, oder zumindest am nieseln. Von dem schönen Schnee ist nun rein nichts mehr zu sehen. Um so schöner, dass der keine Engel hier hartnäckig aushält und Adventsstimmung verbreitet.

Freitag, 10. Dezember 2010

Noch mehr Geburtstagsgäste


Hier noch zwei Geburtstagsgäste, die hier auch mal gerne vorgestellt werden wollten und herzliche Grüße ausrichten lassen.

Donnerstag, 9. Dezember 2010


Also gut, dann suchen wir jetzt erstmal nicht mehr nach dem Christkind. Dafür ist heute auch garkeine Zeit, denn heute hat Herr Spröözeblech Geburtstag.
Ein Gast, der unbedingt vor die Kamera möchte, stelle ich hier jetzt mal vor.


Mittwoch, 8. Dezember 2010

Zu Besuch bei Petrus



Nun werde ich aber doch langsam ungeduldig. Ich muss wohl mal an höherer Stelle nachfragen und stelle einen Antrag auf Audienz bei Petrus. Zum Glück hat Petrus auch ohne lange Wartezeit kurzfristig einen Termin frei. Bei Petrus versuche ich heraus zu bekommen, wie sich das jetzt mit dem Christkind verhält, worauf er mich einfach nur auslacht und meint: "Ach Kindchen, sei doch nicht so ungeduldig. Wenn Du so nach dem Christkind suchst, wirst Du es nie finden. Kümmere Dich um andere Dinge und warte einfach nur ab. Ja und dann, dann wird es Dir ganz sicher begegnen."
"Ach, so einfach soll das sein?" Frage ich zurück. " Ja Kindchen, so einfach ist das. Genieße die Adventszeit, genieße den Schnee, die Zeit mit Deinen Kindern und den vielen Engeln um Dich herum und dann wirst Du auch das Christkind sehen."

Dienstag, 7. Dezember 2010

Hm, was ist das denn hier für ein Häuschen? Das wird doch wohl nicht ein verschneites Finanzamt sein? Vor kurzem hörte ich davon, dass das Christkind zum Finanzamt bestellt wurde...

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen,
es war beim Finanzamt zu betteln und flehn.     
Denn das Finanzamt ist gerecht und teuer,
verlangt vom Christkind die Einkommensteuer.

Das Amt will noch wissen, ob es angehen kann,
dass das Christkind so viel verschenken kann.
Das Finanzamt hat so nicht kapiert,
wovon das Christkind dies finanziert.

Das Christkind rief: "Die Zwerge stellen die Geschenke her",
da wollte das Finanzamt wissen, wo die Lohnsteuer wär.
Für den Wareneinkauf müsste es Quittungen geben,
und die Erlöse wären anzugeben.

"Ich verschenke das Spielzeug an Kinder“
wollte das Christkind sich wehren,
Dann wäre die Frage der Finanzierung zu klären.
Sollte das Christkind vielleicht Kapitalvermögen haben,
wäre dieses jetzt besser zu sagen.

"Meine Zwerge besorgen die Teile,
und basteln die vielen Geschenke in Eile"
Das Finanzamt fragte wie verwandelt,
ob es sich um innergemeinschaftliche Erwerbe handelt.

Oder kämen die Gelder, das wäre ein besonderer Reiz,
von einem illegalen Spendenkonto aus der Schweiz.
"Ich bin doch das Christkind, ich brauche kein Geld",
Ich beschenke doch die Kinder in der ganzen Welt."

"Aus allen Ländern kommen die Sachen",
mit den wir die Kinder glücklich machen."
Dieses wäre ja wohl nicht geheuer,
denn da fehle ja die Einfuhrumsatzsteuer.

Das Finanzamt - von diesen Sachen keine Ahnung -,
meinte, dies wär ein Fall für die Steuerfahndung.
Unter diesen Umständen, welch ein Graus,
fällt Weihnachten dieses Jahr wohl aus.

Denn das Finanzamt sieht es so nicht ein,
und entzieht dem Christkind den Gewerbeschein.

Ach, jetzt fällt mir aber ein Stein vom Herzen, es ist wohl doch nicht das Finanzamt, denn dieses liebe Engelchen kommt aus der Tür heraus und erklärt mir, dass hier in dem schönen verschneiten Häuschen gleich neben der Kirche die Werkstatt der Zwerge ist, in der die Geschenke für die Kinder hergestellt würden und Ärger mit dem Finanzamt hätte es bisher auch noch nie gegeben. Da bin ich aber wirklich beruhigt.

Montag, 6. Dezember 2010

Nikolaus


Im Wald haben wir das Christkind auch nicht gefunden, so versuchen wir es heute wieder zu Hause im Garten. Als wir auf die Terrasse kommen hören wir ganz leise Musik. Wir lauschen, wir schauen und suchen nach den Musikern. Hinterm Gartenhäuschen werden wir fündig. Die kleinen Engelchen spielen zu Ehren von Heiligen Nikolaus:

Lasst uns froh und munter sein
und uns recht von Herzen freu'n!
Lustig, lustig, traleralala,
bald ist Nikolausabend da,
bald ist Nikolausabend da!

Bald ist uns're Schule aus,
dann zieh'n wir vergnügt nach Haus.
Lustig, lustig, traleralala,
bald ist Nikolausabend da,
bald ist Nikolausabend da!

Dann stell' ich den Teller auf,
Nik'laus legt gewiss was drauf.
Lustig, lustig, traleralala,
bald ist Nikolausabend da,
bald ist Nikolausabend da!

Steht der Teller auf dem Tisch,
sing ich nochmals froh und frisch:
Lustig, lustig, traleralala,
bald ist Nikolausabend da,
bald ist Nikolausabend da!

Wenn ich schlaf', dann träume ich:
jetzt bringt Nikolaus was für mich.
Lustig, lustig, traleralala,
heut' ist Nikolausabend da,
heut' ist Nikolausabend da.

Wenn ich aufgestanden bin,
lauf' ich schnell zum Teller hin.
Lustig, lustig, traleralala,
nun war Nikolausabend da,
nun war Nikolausabend da.

Nik'laus ist ein guter Mann,
dem man nicht g'nug danken kann.
Lustig, lustig, traleralala,
nun war Nikolausabend da,
nun war Nikolausabend da.

Auch wir danken dem Nikolaus, der in der Tat heute unseren Teller gefüllt hatte. Den kleinen Musikern danken wir auch und bitten sie ins Haus, damit es sie nicht länger friert.

Sonntag, 5. Dezember 2010

2. Advent

Wir sagen euch an den lieben Advent.
Sehet, die zweite Kerze brennt.
So nehmet euch eins um das andere an,
wie auch der Herr an uns getan!
Freut euch, ihr Christen! Freuet euch sehr.
Schon ist nahe der Herr.

Tannengeflüster


Nun waren wir auch im Wald und haben nach dem Christkind gesucht. 
Aber anstelle des Christkinds haben wir diese kleinen Tannenbäumchen getroffen, die uns erzählt haben, dass sie sich soo sehr freuen, dass sie jedes Jahr ein Stückchen wachsen um dann später prächtige, wundervoll geschmückte Christbäume zu werden. Und wer hat den Bäumchen das wohl erzählt? Natürlich, das Christkind! Es war also hier im Wald, aber eben nicht heute. 
Um uns aber trotzdem eine Freude zu machen, tragen die Tannenbäumchen noch ein kleines Gedicht vor:

Wenn die ersten Fröste knistern,
In dem Wald bei Bayrisch Moos,
Geht ein Wispern und ein Flüstern
In den Tannenbäumen los,
Ein Gekicher und Gesumm ringsherum.

Eine Tanne lernt Gedichte,
Eine Lärche hört ihr zu.
Eine dicke, alte Fichte sagt verdrießlich:
"Gebt doch Ruh!"
Kerzenlicht und Weihnachtszeit sind noch weit!

Vierundzwanzig lange Tage
Wird gekräuselt und gestutzt
Und das Wäldchen ohne Frage
Wunderhübsch herausgeputzt.
Wer noch fragt: Wieso? Warum? -
Der ist dumm.

Was das Flüstern hier bedeutet,
Weiß man selbst im Spatzennest:
Jeder Tannenbaum bereitet
Sich nun vor auf's Weihnachtfest,
Denn ein Weihnachtsbaum zu sein:
Das ist fein! 

 Als wir aus dem Wald rauskommen fängt es schon an zu dämmern und Nebel zieht auf. Jetzt freuen wir uns auf ein heißes Tässchen Glühwein.

Samstag, 4. Dezember 2010

Am See

Die Engelchen von der Teestunde haben mir ja den Tipp gegeben nach einem Schlitten Ausschau zu halten, wenn ich auf der Suche nach dem Christkind wäre. Und prompt sehe ich einen kleinen Schlitten. Das sind doch die beiden Wintersportler, die ich am Anfang des Jahres schon mal getroffen habe. Heute fragen sie mich, ob ich sie zum "See" begleiten möchte. Na klar möchte ich...
Die beiden Fahren über den "Hügel"...

...und machen eine kleine Abfahrt zum Ufer hin, ...
... und am Ufer entlang.
Mal sehen, ob das Eis trägt. Schade, das Engelchen hat seine Schlittschuhe nicht dabei. Mit den Skiern ist es eine ganz schöne Rutschpartie und so sieht das Engelchen zu, dass es lieber schnell wieder runter vom Eis kommt.
Beide machen dann noch ein paar Abfahren auf dem Kehrblech-Rodelhügel...
... Dann wird es den beiden langsam kalt und wir machen uns auf den Weg nach Hause.

Freitag, 3. Dezember 2010

Teestunde


Ja, hier drinnen gibt es Tee. Es gibt eine ganze Kanne Yogi-Tee Sweet Chai. Von den beiden ist keine das Christkind, dafür kennen sie sich mit dem Tee aus und empfehlen mir Rohrzucker und ein bisschen Milch dazu. Die Kanne reicht gerade für uns drei, was für ein netter Nachmittag. Ja also, wenn die Suche nach dem Christkind sich jetzt die ganze Zeit so angenehm gestaltet, kann ich mich ja freuen. Die beiden Engelchen verraten mir noch, dass das Christkind ganz in ihrer Nähe wohnt und gelegentlich vorbei kommt, wenn die beiden musizieren. Aber in den letzten Tagen ist das Christkind nur sehr selten zu Hause. Und das liegt wohl eindeutig am Advent, da ist eben Hochbetrieb. Ich bekomme noch den Tipp mal nach einem Schlitten Ausschau zu halten. Dafür muss ich dann aber wieder nach draußen.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Beim Bergmann


Tut mir leid, aber ich habe das Christkind heute noch nicht gesehen. Vielleicht ist es ja drinnen im Haus und trinkt ein Tässchen Tee?

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Geschafft, der Adventskalender ist fertig!!




















Der Adventsbaum ist nun, wenn auch etwas verspätet, bestückt. Der große Ast stammt von unserem großblättrigen Baum aus dem Garten, den mein Mann vor ein paar Wochen geschnitten hatte. Die Queräste mussten natürlich entfernt werden und gekürzt werden musste der Ast ebenfalls noch an allen Enden. Der Flur ist eben nicht besonders groß. Links hängen die Tütchen vom Kleinkind, rechts vom Großkind. Ich habe ja meinen Tee-Adventskalender und die Männer im Haushalt gehen leer aus.
Am Morgen warten die Tütchen der Kinderchen-Adventskalender noch darauf an den Baum zu kommen...
Heute darf ich auch MEINEN Adventskalender aufmachen. Von meiner lieben Freundin D. aus P. bei K.
habe ich den jetzt schon traditionellen Tee-Adventskalender geschenkt bekommen. Ab jetzt gibt es wieder jeden Morgen eine andere Teesorte am Schreibtisch. Ich danke Dir nochmal ganz herzlich dafür.


1. Türchen


Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg,
führ uns zur Krippe hin, zeig wo sie steht.
Leuchte du uns voran, bis wir dort sind,
Stern über Bethlehem, führ uns zum Kind.

Aber halt, hier stimmt doch was nicht. Der Stern erscheint doch erst viel später und führt die Heiligen Drei Könige und nicht uns durch den Advent. Da bin ja wohl etwas zu früh dran, denn auch das Kind liegt noch nicht in der Krippe. Aber es ist ja sowieso alles ein bisschen merkwürdig. Ich weiß ja nicht wer bei Euch die Geschenke bringt. Bei uns kommt das Christkind. Hat schon mal jemand das Christkind gesehen? Ich werde mich mal ein bisschen umschauen, vielleicht finde ich es ja.