Mittwoch, 16. Juni 2010

Von der Lebenslust des Grottenolms

Liebe Wilhelmina,
vor ein paar Tagen habe ich hier vom Gegenteiltag gelesen und bin bei folgendem Gegenteil hängengeblieben, über das ich ein bisschen nachdenken musste.
L e b e n s l u s t  -  S t e u e r e r k l ä r u n g
Als Mensch der täglich mit diesem doch allseits unliebsamen Bereich des Lebens in Berührung kommt,  muss ich doch mal widersprechen. Auch wir können lachen und uns des Lebens freuen.Gerade heute war ich wieder zum monatlichen Arbeitstreffen und da geht es durchaus auch fröhlich zu, auch wenn die Themenauswahl mal nicht so toll ist.
Gut wir pflegen vielleicht unsere Büroblässe, weil wir uns nur selten vom Schreibtisch lösen könnnen. Und ist nicht der Schreibtisch der heimliche Lebensmittelpunkt? Hier ist man vernetzt, verdrahtet mit der Welt, hier kommt die Arbeit an, oft verbunden mit persönlichen Besuchen, Treffpunkt in allen Lebenslagen! Über all das kann man natürlich nichts berichten, daher stellt sich das Leben des Büro-Grottenolms vielleicht als langweilig und lebensunlustig dar. Aber ganz wichtig: Es gibt da ja auch noch ein lustiges Leben außerhalb der Büro-Grotte. Eben das Normal-Lebenslustige mit Mann und Kindern, Haus, Hof, Garten und einem Blog...

Liebe Grüße 
vom Grottenolm

Kommentare:

  1. Liebe Maria...

    wie recht du doch hast!

    aber die büroblässe kann auch sehr stilvoll sein.
    wie z.b. im mittelalter, wurde von den reichen bevorzugt. die arbeiterschicht wurde klanglos der sonne ausgeliefert. dieses ließ auch schließlich schneller die haut altern.
    also was lernen wir daraus???
    wir bleiben doch lieber im büro sitzen. Wo wir noch in 30 jahren wie 25 aussehen werden und lassen den gebräunten sonnengänger doch vor sich her altern... ;)

    ich glaube ich sollte weniger mit dem hund raus gehen,ich sehe bräune auf mein haupt... *ugs*

    ich habe mich wirklich gefreut mal wieder ein paar zeilen von dir zu lesen. danke für den lieben kommentar!!!
    ich hoffe ihr schafft noch ein wenig im garten und wenn nicht, ist doch auch nicht so schlimm. aber ich weiß das ist immer leicht gesagt. schließllich stehe ich hier auch vor einer immernoch recht großen "hier & da" baustelle!

    ich muss jetzt gleich die buchstaben "agity" eingeben und das erinnert mich an "agility" und das wiederrum an "ich muss mit dem hund raus"

    ein kreislauf... jetzt muss ich mein haupt wieder der sonne aussetzen.

    ich wünsche dir eine wunderschöne restliche woche.

    herzlich liebe grüße
    annie

    ps. hoffe euer putz hat sich wieder aufgefunden!!! ;)

    AntwortenLöschen
  2. Oooooch, so war das doch gar nicht gemeint....auch ich habe mal 5 Jahre lang mein Unwesen als Steuerfachangestellte getrieben und wir hatten dort zweifelsohne auch unseren Spaß :-)
    Dennoch, keine Urlaubsvertretung,keine Krankheitsvertetung - als ich mal ( das erste Mal überhaupt) länger wirklich krank war - verschleppte Lungenentzündung mit Rippenbruch - wurde mir mein Buchhaltungkram kurzerhand vom Kollegen nach Hause gebracht...:-S
    So war das da eben - irgendwann waren die liebsten Kolleginnen weg und auch ich bin gegangen, weil es dann auf einmal nur noch stressig war...
    Das holt mich jetzt jedesmal ein, wenn ich meine Steuererklärung vor mir habe...aber GOTTSEIDANK gibt es auch andere Steuerbüros ;-))

    Nix für ungut ;-))
    Und warum dein Kommentar nach der Freigabe auf einmal weg war - keine Ahnung, aber ich war´s nicht!!
    *schwört*

    Liebe Grüße

    Birgit

    AntwortenLöschen

Danke, dass Du mir was Nettes schreiben willst.