
PS: Mitleidige und fragende Blicke trafen mich, als ich mit dem alten Schränkchen und dem Tischbein über die Straße ging. Dazu kann ich dann aber nett lächeln. Das ist mir komischerweise nicht unangenehm.
PS: Mitleidige und fragende Blicke trafen mich, als ich mit dem alten Schränkchen und dem Tischbein über die Straße ging. Dazu kann ich dann aber nett lächeln. Das ist mir komischerweise nicht unangenehm.
Vielen lieben Dank, Christina und Michaela, für die lieben Gespräche, Kaffee, Blümchen und und und...
Herzliche Grüße
Maria
Uns gefällt das Herbst-Eckchen richtig gut und es ist so schön von der Küche aus anzusehen. Dazu war ja diese Woche auch noch so herrliches Wetter, dass wir auch noch oft bis in den späten Abend auf der Terrasse gesessen haben.
Maria
Vor ein paar Jahren habe ich die Ahnenforschungsarbeit meines Vaters fortgesetzt und dank des Internets haben sich einige interessante und erfolgreiche Kontakte ergeben. So kann ich nun meinen väterlichen Familienstammbaum bis ca. 1615 im Raum Aldenhoven zurück verfolgen. Schön war dabei ein Treffen mit Verwandtschaft, die man noch garnicht kannte. Neugierig auf uns waren die Anderen glaub ich auch und so wurden wir zum Kaffee eingeladen und es ging los, Richtung Aldenhoven. Zu unser aller Überraschung war es ein lustiger und ausgelassener Nachmittag, bei dem mit Hilfe von vielen alten Fotos belegt werden konnte, dass man tatsächlich verwandt ist und dass die Familienbande vor rund 80 Jahren doch noch sehr fest waren.
Davon zeugen auch die vielen Heiligenbildchen und kleinen Gebetsheftchen aus Aldenhoven, die ich vor ein paar Tagen in dieser Kiste fand. Anlass war die Suche nach meinen Schlesien-Ahnen-Unterlagen, an denen wiederum neu entdeckte Verwandtschaft vom 6. Mann Interesse bekundet hat. Warum auch immer verbrachte die Kiste jetzt viele Jahre unbeachtet in meinem Ahnen-Eckchen, gefüllt mit so vielen kleinen Schätzen. Wie unaufmerksam von mir, aber das mag daran liegen, dass wir vor ein paar Jahren noch nicht ganz so mit "Shabby" geliebäugelt hatten.
Zwischenfrage: Wie habt Ihr eigentlich vor ein paar Jahren noch gewohnt?
Heiligenbildchen, Gebetsheftchen, Andenken aus verschiedenen Wallfahrtsorten sowie ein Foto von meinem Urgroßvater Kasper und eins von seinem Sohn Josef.
Liebe Grüße von
Maria,
die offensichtlich gar keinen Trödel besuchen muss, sondern nur alle paar Jahre mal in irgendwelche Blechdosen reinschauen braucht um mal wieder was längst Vergessenes zu finden.
Ach so, kennt sich irgendwer hier mit der friderizianischen Kolonisation in Oberschlesien aus?
Das ist übrigens die Blechkiste, in der die Schätze versteckt waren.
Im Badezimmer hat sich immer noch nichts getan und so kann das dafür vorgesehene Regal noch nicht an seinen gedachten Einsatzort. Stattdessen ist es aus Gründen der Lagerplatzknappheit auf dem Heizkörper(-Brett/-Bank/-Boden, oder wie nennt man es wenn kein Fenster da ist?) gelandet und ich muss sagen, dass es mir dort ausgeprochen gut gefällt. Auch am Abend im Kerzenschein macht es sich echt gut an der Stelle. Ob ich mir was anderes fürs Badezimmer einfallen lasse? Ach, das findet sich alles zur rechten Zeit.
Evelina hat den Weiß-Club bei uns gegründet. Immer wenn die Lackdose offen steht muss sie sich auch die Fingerchen weiß machen, ob sie nun mit lackieren darf oder nicht. Ansonsten sieht man ja nicht, dass sie Mitglied im Weiß-Club ist.
Der Weiß-Club hatte jetzt jedenfalls lange Zeit Pause gehabt. Im Frühjahr hatte ich dieses schöne Nähkästchen erstanden, ganz brav geschliffen... und dabei war es dann erstmal geblieben.
Das komische Regal gab´s vor ein paar Jahren mal auf dem Trödel und stand auch schon ewige Zeiten rum, da keine weitere Verwendung in Sicht war. Als weiteren Verwendungsort kam mir dann im Frühjahr das Badezimmer in den Sinn. Da es aber an dieser "Baustelle" auch nicht voran geht, war es mit dem Regal auch nicht so eilig...
Das Regal hatten wir vor einigen Jahren aus einer Geschäftsauflösung übernommen. Seither hatte es immer treuen Dienst auf der Terrasse geleistet, wurde mir aber immer mehr zum Dorn im Auge. Vom Sofa aus schaut man direkt darauf und irgendwie wollte es so naturholzig nicht mehr richtig passen. Vor ein paar Wochen überkam es mich dann blitzartig. Feierabend, keine Termine, schönes Wetter... ran an die Lackdose! Leider hat sich das "Projekt" dann doch länger als geplant hingezogen. Naja man kennt sowas ja, Wetter, Termine, Kinder, Haushalt, Moskau, Ausflüge. Und das Regal stand und wartete, die Terrasse sah aus wie beim Messie persönlich. Am Samstag war es dann aber endlich so weit, alle Lackarbeiten erledigt. Aber wo sind die Stiftchen für die Einlegeböden? Die hatte ich doch damals auf den Tisch gelegt und sie zuletzt auch noch da liegen gesehen. Mist, keine mehr da! Hggrr, wer hat die weggenommen? Ich werde wütend. Leider kann ich keinen fragen, meine Lieben sind zum Einkauf unterwegs. Also ab in den Keller, Ersatz suchen. Da kommt´s Mütterle vorbei. "Was suchst Du denn? Ach die, die habe ich doch gestern erst in ein Gläschen gepackt und in den Fliegengitterschrank gestellt, damit sie nicht verloren gehen. Hat Adam dir das nicht gesagt?" Na, besten Dank. Aber ich bleib freundlich, obwohl ich unsere persönliche (Un)-Ordnung nicht gestört haben mag und weiß wo was liegt (oder auch nicht, ähhem).
Traditionelle Herbst-Sammlung.
2 Körbchen wurden gesammelt und gerecht zwischen den kleinen Cousinen geteilt. Nun warten die Kastanien auf weitere Verwendung.
Aus Stommeln bekamen wir einen großen Eimer Pflaumen geschenkt, den meine Mutter zu Pflaumenmus und einem leckeren Pflaumenkuchen verarbeitete, was sie zwar alles ziemlich angestrengt hat aber auch mal wieder ein bisschen gefordert hat.
heute möchte ich Dir mal über den "6.-Mann" im Haus berichten. Er beschwert sich schon seit geraumer Zeit, dass er nie mit auf den Blog darf und hat schon einige Versuche unternommen sein Füße zum "Füßchen-Mittwoch" mit aufs Bild zu bekommen. Aber das muss nun wirklich nicht sein.
Also der "6.-Mann" ist der Vater meiner großen Tochter Johanna. In den letzten Jahren hatte er in den Niederlanden gewohnt und dort, wegen der Krise, die auch vor NL nicht halt gemacht hat, seine Arbeit verloren. Als er dann neue Arbeit hier in unserer Nähe in Aussicht hatte, klingelte es eines Tages an der Tür... und unsere Zeit mit dem "6.-Mann" begann. Mit der Arbeit hat es dann auch geklappt, nur die passende Wohnung fehlt noch.... Aber die ist ja auch schwer zu finden. Die aller Passendste im schönsten Haus in der Nachbarschaft ist leider anderweitig vergeben worden und genau die sollte es sein. Und jetzt was anderes nehmen? Ach nee, ... und überhaupt, wie soll man denn was finden, wenn man Nachts arbeitet und am Tag schläft und oft auch einige Tage am Stück weg ist? Zum Glück versteht MANN sich und so kommt Zeit, kommt Rat, kommt Wohnung...
Am Wochenende gabs jedenfalls einen gemeinsamen Familien-Ausflug zum Bummeln nach Tilburg.
Der Weg dort hin führte uns zunächst nach America, wo wir in einem wunderschönen Blumenlädchen die ersten Einkäufe tätigten.
Danach gings weiter zu alten stillgelegten Gewächshäusern. Für die Gärtnerei arbeitete der "6.-Mann" in seinen ersten Jahren in Holland und wohnte in dem hübschen kleinen Häuschen mit dem schönen Namen "Tuinlust", das Du auf den Fotos sehen kannst. Durch das Fenster habe ich unser altes Sofa gesehen, dass dort geblieben war, da die nächste Wohnung nicht groß genug dafür war. Das Haus steht seither auch leer und verwildert schon ganz langsam.
Kurz zum plaudern hier vorbei gekommen und dabei ganz süße kleine Hundewelpen gezeigt bekommen. Vor lauter Verzückung leider vergessen von den Süßen ein Foto zu machen.
In Tilburg ist die Kamera dann auch wieder in der Tasche stecken geblieben, da wir wirklich von einem Schuhgeschäft ins Nächste gehüpft sind. Und haben wir welche gekauft? Nein, mein Großkind hat sich anschließend über die Größe ihrer Füße bei mir beschwert. Habe ich das so bestellt? Kann mich nicht darauf besinnen. Also beschwer Dich bitte bei Deinem Vater. Und als Kleinkind und ich wieder vor dem Geschäft standen, in dem wir was kaufen wollten, war´s zu. Wieder was gespart!
Anschließend noch auf einen Kaffee zu einem alten Arbeitskollegen, bei dem wir mit den Worten: "Das ist meine Familie" (natürlich incl.Adam und Evelina) vorgestellt wurden.
Liebe Wilhelmina,
am vergangenen Montag wurde unser Klein-Kind von beiden Elternteilen zur Vereinsprobe begleitet. Die Kostümvergabe stand an und so wollte ich lieber dabei sein, falls noch weitere Informationen und Anweisungen folgen würden. Das Wetter war herrlich und so versammelte sich die wartende Elternschaft auf dem nahegelegenen Spielplatz. Da ich nur ungern untätig herum sitzen wollte, nahm ich Wolle und Häkelnadel mit und fing an einen Fliegenpilz zu häkeln.
"Warum und wofür häkelst Du Pilze? Und überhaupt, was macht man dann damit?"
Das sind ja mal ne gute Frage.
Was ich damit mache kann ich ganz einfach beantworten. Den größten Teil habe ich bisher verschenkt. Was die Beschenkten damit machen entzieht sich dann aber meiner Kenntnis. Die übrig Geblieben und Neuangefangenen liegen oder hängen eben so rum. Klassische Staubfänger eben. Ich mag das.
Die Frage nach dem Warum ist dann schon schwieriger. Der Pilz an sich hat zunächst einmal eine schöne Form. Das mag ich auch. Dazu ist er in überschaubarer Zeit für mich fertig zu stellen. Also kein Langfristprojekt, bei dem ich am Schluss noch 746,43-Periode Läppchen zusammen nähen muss, was ich dann eh nie im Leben mache. Davon habe ich noch einige im Schrank. So wie die rund 100 Läppchen für die Sofadecke à la House-Style, die dann im Original runtergesetzt war und ich sie dann einfach gekauft habe, anstelle meine Läppchen zusammen zu nähen... So bin ich eben. Da bleib´ich lieber beim Pilz. Dabei hat man aber dennoch das Gefühl etwas, und sei es auch noch so unnötig, Kreatives gemacht zu haben. Und das hatte ich bitter nötig neben der ewigen Wühlerei in Papierstapeln, Hausarbeit, Hausaufgabenbegleitung und allem was sonst noch erledigt werden will. Man ja will ja schließlich nicht nur einfach funktionieren, sondern auch mal ein klitzekleines bisschen kreativ sein.
Erklär´ das mal auf dem Spielplatz!
Liebe Grüße
Deine Maria
es freut mich natürlich, dass Dir unsere "Fliesen" gefallen.
Ich wollte vor 3 Jahren unbedingt Zementfliesen haben.Da gab es nur ein paar Probleme.
Die Muster, die mir gefielen waren nur in 20x20 cm zu bekommen und das sieht dann auf der kleinen Fläche nicht gut aus und noch schlimmer, das Renovierungsbudget gab für teure Fliesen nichts mehr her. Also was tun?
Mann in den Baumarkt schicken, passende MDF-Platte kaufen. Makulatur aufkleben lassen und einmal weiße Wandfarbe bitte. Passende Schablone in 10x10 cm aus fester Bürohülle zurecht schneiden. Wandfarbe mit grüner Abtönfarbe mischen. Ach Du schreck, zu viel weiß im Töpfchen und Abtönfarbe ist alle und ... Samstagabend. Man nehme ausrangierte Wassermalkästen der großen Tochter und quirle noch mehr grün hinzu. Hm, nicht ganz wie geplant aber jetzt will ich endlich loslegen. Und dann schablonieren, schablonieren, schablonieren, viele, viele Stunden lang für so rund 120 oder 130 "Fliesen". Anschließend noch mehrere Schichten Treppen- und Parkettlack.
Dann kommt mein Mann wieder ins Spiel um das Ganze an die Wand zu bringen. Hält jetzt schon 2 1/2 Jahre, ist wasserfest, lappen- und schwammtauglich. Aber der Spritzschutz-Spiegel bleibt trotzdem.
Die Rouladen waren übrigens in Salbei und Speck gewickelte Putenfilets.
Und wann machen wir eine Tuppack-Party?
Liebe Tanja,
was sollen die Leute denn jetzt von mir denken, nachdem Du mir auch noch bestätigt hast, ein Banause zu sein?
Dass ich meinen, ebenfalls heiß geliebten, Super-Spiegel einfach so lieblos, mir-nichts-dir-nichts in die Küche an den Herd als Spritzschutz pfeffere?
Ohh nein! Ich habe ihn extra dafür gekauft!
Macht mich das jetzt noch banausiger?
Und weisst Du was, ich hab eben nochmal nachgelesen,
woher das Wort Banause eigentlich kommt.
Nämlich aus dem Griechischen und bedeutete " der am Ofen Arbeitende"!
Na, da war ich aber platt, habe ich doch alles richtig gemacht.
Der Spiegel-Banause stelle seinen Spiegel an den Ofen, koche und freue sich.
Und so sieht die Banausen-Arbeitsstelle dann aus:
Freitag, 4. September 2009
Mittags startet schon wieder unser Flugzeug in Richtung Heimat. Da bleibt nur Zeit zum Frühstücken, natürlich mit einem Löffelchen Kaviar, flott noch in den kleinen Supermarkt gegenüber um noch ein paar Süßigkeiten zu kaufen und ab zum Flughafen.
Hier noch ein paar Eindrücke vom "Wegesrand":
Mittwoch, 2. September 2009
Gutes Frühstück, anschließend wurden wir abgeholt und haben den ganzen Tag fleißig gearbeitet.
Ja, wirklich gearbeitet, es war also keine Vergnügungsfahrt nach Moskau. Allein wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen nach Moskau zu fliegen. Ach allein schon fliegen, wieviele Jahre habe ich mich davor gedrückt. habe mir aber Johanna als Vorbild genommen und mutig eingewilligt mit zu fliegen. É voilà!
Nach Feierabend wurde ich per Chauffeur wieder, durch die vielen Staus hindurch, zurück zum Hotel gebracht und hatte noch ein Stündchen bis zum Treffen für´s Abendessen zur freien Verfügung. Also mal sehen, wie es so rund ums Hotel aussieht.